DDP nach Norwegen verkaufen: MVA, Zoll und Importeurpflichten
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DDP nach Norwegen verkaufen: MVA, Zoll und Importeurpflichten

8 Min. Lesezeit

Wer nach Norwegen unter DDP verkauft, wird operativ zum Importeur in Norwegen: Sie übernehmen die Einfuhrabfertigung, die Zölle, die Einfuhr-MVA und stellen Ihrem Kunden einen Preis inklusive norwegischer Mehrwertsteuer in Rechnung. Norwegen gehört nicht zur Europäischen Union. OSS, IOSS und innergemeinschaftliche Vereinfachungen greifen deshalb nicht. Ausländische Unternehmen können einen Fiskalvertreter in Norwegen mit ihrer umsatzsteuerlichen Registrierung und ihren Meldungen beauftragen.

Der Standardsatz der norwegischen MVA liegt bei 25 %. Ermäßigte Sätze von 15 % und 12 % gelten für bestimmte Waren und Leistungen. Für einen nicht in Norwegen ansässigen ausländischen Verkäufer ist die MVA-Registrierung vor dem ersten steuerpflichtigen Verkauf der richtige Sicherheitsmaßstab. Die Schwelle von 50.000 NOK betrifft vor allem in Norwegen ansässige Unternehmen.

Ich bin Jim, MwSt-Spezialist bei Eurofiscalis. Ich begleite französische und internationale Unternehmen bei der Absicherung ihrer Geschäfte in Europa und in Märkten außerhalb der EU, in denen Zoll, lokale Umsatzsteuer und operative Registrierung zusammenspielen.

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Was bedeutet DDP bei Lieferungen nach Norwegen?

DDP steht für Delivered Duty Paid. Der Verkäufer organisiert den Transport bis zum vereinbarten Bestimmungsort, übernimmt die Ausfuhr- und Einfuhrformalitäten, zahlt Zölle und Einfuhrabgaben und trägt das Risiko bis zur Bereitstellung der Ware am Zielort.

Für den norwegischen Kunden ist DDP komfortabel: Er erhält die Ware ohne eigene Zollabfertigung, ohne unerwartete Zahlung an den Spediteur und mit einem Gesamtpreis. Für den Verkäufer ist DDP dagegen die anspruchsvollste Lieferbedingung, weil die Lieferung nicht bei der Ausfuhr aus der EU endet. Sie lösen in Norwegen eine echte Einfuhr und häufig eine lokale MVA-Pflicht aus.

Wenn Sie das Modell mit anderen Lieferbedingungen vergleichen, prüfen Sie parallel Ihre Pflichten zur Mehrwertsteuer in Norwegen. Gerade bei wiederkehrenden Lieferungen entscheidet die MVA-Registrierung darüber, ob Sie Einfuhr-MVA sauber deklarieren und abziehen können.

Warum DDP in Norwegen anders funktioniert als in der EU

Norwegen ist Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums, aber nicht Mitglied der Europäischen Union und nicht Teil der EU-Zollunion. Jede Lieferung nach Norwegen ist daher eine Einfuhr in ein Drittland.

Das hat drei direkte Folgen:

  • OSS und IOSS gelten nicht für Norwegen.

  • Eine innergemeinschaftliche Lieferung oder ein innergemeinschaftlicher Reverse-Charge-Mechanismus kommt nicht in Betracht.

  • Ihre EU-EORI-Nummer hilft bei der Ausfuhr aus der EU, ist aber für die norwegische Einfuhr nicht die richtige Identifikation.

Für die norwegische Seite brauchen Sie in der Praxis zwei lokale Identifikationen. Zuerst eine organization number, die über Bronnoysundregistrene beziehungsweise das zentrale Unternehmensregister vergeben wird. Danach eine Customs Customer ID, meist TRK genannt, bei Tolletaten. Der TRK-Antrag läuft über Altinn und setzt die organization number voraus.

Verwechseln Sie die EU-EORI nicht mit der norwegischen Zollidentifikation. Ein Spediteur kann die Zollanmeldung für Sie abgeben, aber er sollte nicht dauerhaft seine eigene Identität an die Stelle Ihrer Importeurrolle setzen.

Wer ist Importeur of Record unter DDP?

Unter DDP ist der Verkäufer Importeur of Record in Norwegen. Ihre Gesellschaft, Ihre organization number und Ihre TRK Customs Customer ID müssen zur Einfuhr passen. Sie bleiben gegenüber Tolletaten und Skatteetaten für die Angaben, die Einfuhr-MVA und die Zölle verantwortlich.

Ein Spediteur oder Frachtführer kann als Vertreter handeln. Er kann die Zollanmeldung technisch einreichen, Dokumente übermitteln und die Kommunikation mit Tolletaten führen. Das ändert aber nicht den wirtschaftlichen Kern: Unter DDP kauft Ihr Kunde nicht als Importeur ein. Sie verkaufen bereits verzollt und versteuert in Norwegen.

Für die Zollanmeldung müssen insbesondere Warenbeschreibung, HS-Code, Ursprung, Zollwert, Fracht- und Versicherungskosten sowie die Einfuhrdokumente konsistent sein. Fehler an dieser Stelle führen nicht nur zu Verzögerungen. Sie können auch die MVA-Bemessungsgrundlage, die Zollabgaben und die Abzugsfähigkeit der Einfuhr-MVA verfälschen.

MVA-Registrierung: vor dem ersten steuerpflichtigen Verkauf planen

Für einen nicht in Norwegen ansässigen Verkäufer, der unter DDP als Importeur auftritt und lokal steuerpflichtige Umsätze ausführt, sollte die MVA-Registrierung vor dem ersten steuerpflichtigen Verkauf erfolgen. Die oft genannte Schwelle von 50.000 NOK Umsatz in zwölf Monaten betrifft vor allem Unternehmen, die in Norwegen ansässig sind. Sie ist kein verlässlicher Freibrief für einen ausländischen DDP-Verkäufer, der bereits als lokaler Importeur und Verkäufer auftritt.

Nach der Registrierung melden Sie die norwegische MVA über Altinn. Der Standardsatz beträgt 25 %. Für Lebensmittel gilt grundsätzlich 15 %. Für bestimmte Leistungen wie Personenbeförderung oder Unterkunft gilt 12 %. Bei klassischen Warenverkäufen an norwegische Kunden ist in vielen Fällen der Satz von 25 % der Ausgangspunkt.

Die Registrierung verbessert auch den Cashflow. Ist Ihr Unternehmen für die MVA registriert, kann die Einfuhr-MVA über die periodische MVA-Meldung deklariert werden. Ohne Registrierung wird die Einfuhr-MVA in der Regel beim Zollprozess vorfinanziert, häufig über Spediteur, Zollkonto oder Sicherheit.

Organization number, TRK und Behörden: die operative Reihenfolge

Für einen belastbaren DDP-Prozess brauchen Sie mehrere Bausteine, die aufeinander aufbauen.

  1. Klären Sie, ob Ihre Gesellschaft eine MVA-Registrierung benötigt und ob ein Fiskalvertreter rechtlich erforderlich oder operativ sinnvoll ist.

  2. Beantragen Sie die organization number über Bronnoysundregistrene.

  3. Beantragen Sie danach die TRK Customs Customer ID bei Tolletaten über Altinn.

  4. Stimmen Sie mit Ihrem Spediteur ab, dass Ihre Daten als Importeur verwendet werden.

  5. Hinterlegen Sie die MVA- und Zollprozesse für Rechnungen, Importdokumente und periodische Meldungen.

Skatteetaten ist die norwegische Steuerverwaltung und verwaltet insbesondere MVA-Registrierung und MVA-Meldungen. Tolletaten ist die Zollbehörde. Altinn ist das digitale Portal, über das viele Meldungen und Anträge laufen. Bronnoysundregistrene verwaltet Unternehmensregister und organization number.

Diese vier Namen sollten intern bekannt sein. In der Praxis entstehen viele Blockaden nicht wegen der Steuerregel selbst, sondern weil Unternehmen die Zuständigkeiten verwechseln oder dem Spediteur zu spät die richtige Importeuridentifikation geben.

Brauchen europäische Unternehmen einen Fiskalvertreter in Norwegen?

Unternehmen aus vielen EWR-Staaten und dem Vereinigten Königreich können sich seit 2017 ohne obligatorischen Fiskalvertreter für die norwegische MVA registrieren, sofern die Voraussetzungen der gegenseitigen Amtshilfe erfüllt sind. Für Unternehmen aus der EU ist der Fiskalvertreter daher häufig nicht gesetzlich zwingend.

Für Unternehmen außerhalb des EWR bleibt ein Fiskalvertreter in vielen Fällen verpflichtend. Außerdem kann eine freiwillige Vertretung sinnvoll sein, wenn Ihre Teams keinen Zugang zu Altinn haben, keine norwegischen Behördenkontakte pflegen oder die MVA-Meldungen nicht intern abbilden möchten.

Für DDP-Verkäufer ist die Frage deshalb nicht nur rechtlich. Sie ist auch operativ. Ein Fiskalvertreter in Norwegen kann Registrierung, laufende MVA-Meldungen und den Austausch mit Skatteetaten absichern, während Ihre Logistik mit Tolletaten und dem Spediteur abgestimmt wird. Mehr zum gesetzlichen Mandat: Fiskalvertreter in Norwegen.

VOEC oder klassisches DDP: welches Modell passt im B2C?

VOEC steht für VAT On E-Commerce. Es ist ein vereinfachtes System für bestimmte B2C-Verkäufe an norwegische Verbraucher, wenn der Wert der Ware unter 3.000 NOK pro Artikel liegt. Entscheidend ist der Wert pro Artikel, nicht der Gesamtwert der Sendung.

Unter VOEC registriert sich der Verkäufer bei Skatteetaten, erhebt die norwegische MVA beim Verkauf und meldet sie vierteljährlich. Die VOEC-Nummer muss elektronisch an den Transporteur übermittelt werden, damit die Sendung korrekt erkannt wird und keine doppelte Besteuerung an der Grenze entsteht.

VOEC ist jedoch kein Ersatz für jeden DDP-Fall. Es gilt nicht für B2B-Verkäufe. Es gilt nicht für Waren über 3.000 NOK pro Artikel. Es gilt auch nicht für bestimmte ausgeschlossene Waren, etwa Lebensmittel, Alkohol, Tabak, Arzneimittel, verbrauchsteuerpflichtige Waren oder beschränkte Waren.

Wenn Sie Industriewaren, B2B-Lieferungen oder Waren mit höherem Einzelwert verkaufen, bleibt der klassische Weg: Zollanmeldung, Importeurrolle, MVA-Registrierung und periodische MVA-Meldung.

DDP oder DAP: die Entscheidung für den norwegischen Markt

DDP ist kommerziell stark, weil der Kunde einen klaren Endpreis sieht. Es reduziert Reibung beim Kauf und vermeidet Überraschungen bei Zustellung. Genau deshalb nutzen viele E-Commerce- und Premium-B2B-Verkäufer DDP für Norwegen.

DAP ist für den Verkäufer einfacher. Unter Delivered At Place liefern Sie bis zum vereinbarten Ort, aber der Käufer übernimmt Einfuhrabfertigung, Zölle und Einfuhr-MVA. Der Verkäufer benötigt dadurch nicht automatisch eine norwegische MVA-Registrierung, solange er keine lokal steuerpflichtigen Umsätze in Norwegen ausführt.

Die Entscheidung hängt vom Geschäftsmodell ab:

  • DDP passt, wenn Sie norwegischen Kunden einen Preis inklusive Importabwicklung bieten wollen.

  • DAP passt, wenn der Käufer ein erfahrener norwegischer Importeur ist.

  • VOEC passt nur für bestimmte B2C-Waren unter 3.000 NOK pro Artikel.

  • Klassisches DDP mit MVA-Registrierung passt für wiederkehrende B2B-Verkäufe oder höherwertige B2C-Waren.

Ein DDP-Angebot ohne norwegischen Registrierungs- und Zollprozess ist kein vereinfachtes Modell. Es ist ein Risiko. Der Kunde erwartet eine fertige Lieferung, während Zoll und MVA in Wirklichkeit noch nicht geklärt sind.

MVA-Meldungen und Fristen in Norwegen

Die ordentliche norwegische MVA wird grundsätzlich in sechs zweimonatlichen Perioden pro Jahr gemeldet. Die Meldung erfolgt über Altinn. Auch eine Nullmeldung kann erforderlich sein, wenn für eine Periode keine Umsätze angefallen sind.

Die regulären Fristen folgen dem zweimonatlichen Kalender. Januar bis Februar ist bis 10. April zu melden. März bis April bis 10. Juni. Mai bis Juni hat eine besondere Frist: 31. August, nicht 10. August. Juli bis August ist bis 10. Oktober fällig. September bis Oktober bis 10. Dezember. November bis Dezember bis 10. Februar des Folgejahres.

Für VOEC-Verkäufer gilt ein anderes Tempo: Die Meldungen erfolgen vierteljährlich. Deshalb darf VOEC nicht mit der ordentlichen MVA-Registrierung vermischt werden. Beide Modelle haben unterschiedliche Anwendungsbereiche, Meldepflichten und operative Anforderungen.

Checkliste vor den ersten DDP-Lieferungen nach Norwegen

Prüfen Sie vor dem ersten Versand mindestens diese Punkte: Mehr dazu in unserem Leitfaden zur Umsatzsteuererklärung in Norwegen.

  • Ist Ihr Geschäftsmodell DDP, DAP oder VOEC korrekt eingeordnet?

  • Liegt die MVA-Registrierung vor oder ist sie vor dem ersten steuerpflichtigen Verkauf eingeleitet?

  • Wurde die organization number bei Bronnoysundregistrene beantragt oder erhalten?

  • Wurde die TRK Customs Customer ID bei Tolletaten über Altinn eingerichtet?

  • Ist der Spediteur angewiesen, Ihre Identifikation als Importeur zu verwenden?

  • Sind HS-Codes, Ursprung und Zollwert für jede Produktfamilie dokumentiert?

  • Sind kommerzielle Rechnung, Packliste und Transportdokumente konsistent?

  • Ist geklärt, ob ein Präferenzursprung oder ein Ursprungsnachweis relevant ist?

  • Ist die Rechnung an den norwegischen Kunden mit MVA, organization number und Währung korrekt aufgebaut?

  • Sind die sechs MVA-Fristen inklusive 31. August für Mai bis Juni intern hinterlegt?

Unterstützung bei DDP-Verkäufen nach Norwegen

DDP nach Norwegen verbindet drei Themen, die intern selten im selben Team liegen: Zoll, norwegische MVA und lokale Behördenkommunikation. Genau hier entstehen Verzögerungen, doppelte Steuerbelastungen oder nicht abzugsfähige Einfuhr-MVA. Erfahren Sie, wie Sie eine Umsatzsteuernummer in Norwegen erhalten erhalten.

Eurofiscalis unterstützt Unternehmen bei der Strukturierung ihres norwegischen Modells, der MVA-Registrierung, der Fiskalvertretung, der laufenden MVA-Meldung und der Abstimmung mit Skatteetaten, Tolletaten und Altinn. Ziel ist ein DDP-Prozess, der für den Kunden einfach aussieht und intern sauber dokumentiert ist. Siehe unseren Leitfaden zu Incoterms.

Den steuerlichen Gesamtrahmen Norwegens bietet unsere Mehrwertsteuer in Norwegen.

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Häufige Fragen

Braucht ein ausländischer Verkäufer für DDP nach Norwegen eine MVA-Nummer?

In der Praxis ja, wenn der Verkäufer als Importeur of Record auftritt und in Norwegen steuerpflichtige Verkäufe ausführt. Für einen nicht in Norwegen ansässigen Verkäufer sollte die Registrierung vor dem ersten steuerpflichtigen Verkauf geplant werden.

Die Schwelle von 50.000 NOK wird häufig genannt, betrifft aber vor allem in Norwegen ansässige Unternehmen. Für einen ausländischen DDP-Verkäufer ist sie kein belastbarer Grund, ohne Registrierung zu starten.

Welche MVA-Sätze gelten in Norwegen?

Der Standardsatz der norwegischen MVA beträgt 25 %. Für Lebensmittel gilt grundsätzlich 15 %. Für bestimmte Leistungen wie Personenbeförderung, Unterkunft sowie einige Kultur- und Sportleistungen gilt 12 %.

Bei vielen Warenlieferungen im DDP-Modell ist 25 % der relevante Ausgangspunkt. Die genaue Einordnung hängt jedoch von der Ware und ihrer Zoll- und Steuerklassifizierung ab.

Kann ich meine EU-EORI-Nummer für den Import in Norwegen verwenden?

Nein. Die EU-EORI ist für Zollprozesse innerhalb der EU beziehungsweise für die Ausfuhr aus der EU relevant, ersetzt aber keine norwegische Importeuridentifikation.

Für den norwegischen Import benötigen Sie eine organization number und in der Regel eine TRK Customs Customer ID bei Tolletaten.

Wann ist VOEC statt klassischem DDP möglich?

VOEC ist für B2C-Verkäufe an norwegische Verbraucher gedacht, wenn der Wert der Ware unter 3.000 NOK pro Artikel liegt. Der Verkäufer erhebt die MVA beim Verkauf und meldet sie vierteljährlich.

VOEC gilt nicht für B2B-Verkäufe, nicht für Waren über 3.000 NOK pro Artikel und nicht für bestimmte ausgeschlossene Waren wie Lebensmittel, Alkohol, Tabak, Arzneimittel oder verbrauchsteuerpflichtige Waren.

Wer zahlt die Einfuhr-MVA unter DDP?

Unter DDP trägt der Verkäufer die Einfuhr-MVA, weil er als Importeur of Record auftritt. Ist er in Norwegen für die MVA registriert, kann die Einfuhr-MVA über die periodische MVA-Meldung deklariert und bei Abzugsberechtigung neutralisiert werden.

Ohne Registrierung wird die Einfuhr-MVA meist im Rahmen der Zollabfertigung vorfinanziert, häufig über den Spediteur oder ein Zollkonto.

Müssen EU-Unternehmen einen Fiskalvertreter in Norwegen benennen?

Für viele Unternehmen aus dem EWR und dem Vereinigten Königreich ist ein Fiskalvertreter seit 2017 nicht mehr zwingend, sofern die Voraussetzungen der gegenseitigen Amtshilfe erfüllt sind.

Für Unternehmen außerhalb des EWR kann die Vertretung verpflichtend bleiben. Auch wenn sie nicht verpflichtend ist, kann ein freiwilliger Fiskalvertreter in Norwegen operativ sinnvoll sein.

Wie oft müssen MVA-Meldungen in Norwegen abgegeben werden?

Die ordentliche norwegische MVA wird grundsätzlich sechs Mal pro Jahr für zweimonatliche Perioden gemeldet. Die Meldung erfolgt über Altinn.

Eine wichtige Ausnahme betrifft die Periode Mai bis Juni: Die Frist endet am 31. August. Für VOEC-Verkäufer gelten dagegen vierteljährliche Meldungen.

Welche Dokumente brauche ich für die Zollabfertigung in Norwegen?

Typische Dokumente sind Handelsrechnung, Packliste, Transportdokument, HS-Code, Warenursprung, Zollwert und gegebenenfalls ein Ursprungsnachweis. Der Spediteur benötigt außerdem die korrekte Importeuridentifikation.

Für reguläre DDP-Prozesse sollte die Einfuhr mit Ihrer organization number und Ihrer TRK Customs Customer ID erfolgen. Weitere Details finden Sie im Leitfaden zur Einfuhr nach Norwegen.

Betroffene Länder


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Über den Autor

Jimmy Sagnier

Business Developer

Als Business Developer bei Eurofiscalis unterstützt Jimmy Sagnier E-Commerce-Unternehmen und international tätige Firmen beim Verständnis der europäischen Mehrwertsteuervorschriften. Dank seiner praktischen Erfahrung erklärt er komplexe Steuerth­emen — steuerliche Vertretung, Intrastat, OSS — verständlich und praxisnah, damit Unternehmen konform und sicher im Auslandsgeschäft agieren können.